Berufsorientierung hautnah: Jahrgang 9 besucht den „Zukunftstag“ an der Freilichtbühne Freudenberg

Am 9. Juni stand für die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs die berufliche Zukunft im Mittelpunkt: Auf dem Gelände der Freilichtbühne Freudenberg präsentierten sich sechs Unternehmen aus den Bereichen Metall, Elektrotechnik und Handwerk und gaben spannende Einblicke in ihre Berufsfelder.

Bereits beim Eintreffen sorgten das weitläufige Gelände und der freundliche Empfang für eine angenehme Atmosphäre. Alle Teilnehmenden erhielten zunächst einen kleinen Snack, bevor die Veranstaltung offiziell begann.

Die Organisatoren des Regionalen Jobverbunds begrüßten den Jahrgang 9 und stellten den Ablauf des Tages vor. Zur Einstimmung berichteten zwei Mitarbeitende verschiedener Unternehmen von ihrem persönlichen beruflichen Werdegang – von ihrer Schulzeit bis hin zu ihrem heutigen Arbeitsplatz. Dabei wurde deutlich, dass der Weg ins Berufsleben nicht immer geradlinig verläuft und Herausforderungen oft neue Perspektiven und Chancen eröffnen.

Im Anschluss erkundeten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die verschiedenen Stationen der Unternehmen, die im 20-Minuten-Takt gewechselt wurden. Mithilfe von Mitmachaktionen, Unternehmenspräsentationen, persönlichen Gesprächen und der eigens für diesen Tag entwickelten „work.mate-App“ informierten sie sich über unterschiedliche Berufsfelder sowie Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Unternehmen hatten sich zahlreiche praxisnahe Aktionen überlegt, um das Interesse der Jugendlichen zu wecken. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem virtuell schweißen, eine Lichtschalteranlage fachgerecht verkabeln oder ein Metallschild gravieren. Die vielfältigen Angebote ermöglichten es ihnen, Berufe nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv auszuprobieren.

Der Berufsinformationstag bot den Jugendlichen wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft und zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Möglichkeiten in den Bereichen Metall, Elektrotechnik und Handwerk sind.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Regionalen Jobverbund sowie allen beteiligten Unternehmen für die gelungene Organisation und die interessanten Einblicke in die Berufswelt.

Zwischen Trauer und Dankbarkeit – Eine Bestatterin zu Besuch an der GEE 

Im Religionsunterricht der Klassen 9c und 9d haben wir uns in den letzten Wochen mit den Themen Trauer, Tod und Auferstehung beschäftigt. Dieses Thema ist für viele Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte immer wieder spannend und teilweise auch herausfordernd. Neben den verschiedenen Phasen der Trauer haben wir uns mit unterschiedlichen Bestattungsritualen beschäftigt, die Sicht der Religionen auf den Tod beleuchtet und uns Fragen gestellt wie „Wie kann ich mit der Angst vor dem Tod umgehen?“. 

Zahlreiche weitere Fragen wurden während der Reihe gesammelt und wir hatten das große Glück, dass eine ehemalige Schülerin der GEE, Allegra Böcking, in der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft ist und sich bereiterklärt hat, in die Schule zu kommen und sich den Fragen der SchülerInnen und LehrerInnen zu stellen. 
Wir konnten sehr viel Spannendes und Neues lernen und Allegra schaffte es mit einer annehmen und ehrlichen Art, einen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu geben. 

„Wenn man die Dankbarkeit der Angehörigen sieht und helfen kann, ist das ein schönes Gefühl.“

Mit dieser Aussage begründete Allegra die Wahl ihrer Ausbildung. 
Wir haben uns sehr gefreut, dass Allegra bei uns an der GEE war und wir den Werdegang unserer Schülerinnen und Schüler auch nach dem Abschluss noch mitverfolgen können. 

Schülerkunst im Rampenlicht

Die Kunstfachschaft unserer Schule hat eine besondere Kunstausstellung organisiert: Unter dem Titel „Schülerkunst im Rampenlicht“ werden zahlreiche Kunstwerke aus den Jahrgangsstufen 8 bis 13 präsentiert. Die Ausstellung ist seit dem 09.06 begehbar und kann noch bis Mitte nächster Woche in der Aula täglich, während der OA besucht werden.

Die ausgestellten Werke zeigen die große Vielfalt kreativer Ideen und künstlerischer Techniken unserer Schülerinnen und Schüler. Von Zeichnungen und Malereien bis hin zu plastischen Gestaltungen unterschiedlichster Art bietet die Ausstellung spannende Einblicke in das künstlerische Schaffen an unserer Schule.

Bereits am Dienstag hatte die Klasse 8e die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Kunstwerke sowie den zahlreichen künstlerischen Möglichkeiten, die in den Arbeiten sichtbar wurden.

Die Ausstellung lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, die Kreativität und das Talent unserer Schülerinnen und Schüler zu entdecken.

Flauschiger Deutschunterricht

Bei bestem Frühlingswetter machte sich die Klasse 5e auf den Weg in das Siegener Tierheim. Im Deutschunterricht wurde in den letzten Wochen viel über die verschiedensten Tiere gelernt und fleißig eigene Tierbeschreibungen verfasst. Nachdem die Klassenarbeit geschrieben war, war es endlich an der Reihe, die Theorie in die Praxis umzusetzen. 
Im Tierheim Siegen konnte Andrea Hellmann mit Rat und Tat zu Seite stehen, viele spannende Infos über die Tiere weitergeben und Fragen der SchülerInnen klären. 
Wir konnten Katzen, Hunde und Kaninchen, aber auch Nymphensittiche, einen gesprächigen Papagei und Esel besuchen.

Wir hatten einen tollen Ausflugstag und bedanken uns herzlich bei Andrea Hellmann und dem Tierheim Siegen. So flauschig und informativ könnte gerne jeder Abschluss einer Unterrichtsreihe

„Voyager, c’est grandir.“ – Reisen heißt wachsen.

Ein spannender und lehrreicher Tag erwartete den WP1 Französisch-Kurs der 8. Klasse bei seinem Ausflug in die belgische Stadt Lüttich (Liège). Früh am Morgen ging es gemeinsam mit der Gesamtschule am Rosterberg mit dem Bus los, und schon während der Fahrt stieg die Vorfreude auf das, was uns erwarten würde: eine neue Stadt, eine andere Sprache und viele gemeinsame Erlebnisse.

Nach der Ankunft begann unser Programm mit einer kleinen Einführung in die Stadt. Lüttich beeindruckte uns sofort mit seinem besonderen Charme aus historischen Gebäuden und lebendiger Atmosphäre.

Im Anschluss daran starteten wir unsere digitale Stadtralley. In kleinen Gruppen erkundeten wir die Innenstadt und mussten verschiedene Aufgaben lösen – natürlich auf Französisch. Wir fragten Passanten nach dem Weg, übersetzten Schilder und suchten bekannte Sehenswürdigkeiten. Dabei merkten wir schnell, dass wir uns tatsächlich auf Französisch verständigen konnten, auch wenn es manchmal Überwindung kostete. Gerade diese praktischen Erfahrungen machten den Ausflug besonders wertvoll.

Zwischendurch blieb auch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Einige probierten belgische Waffeln, andere stöberten in kleinen Geschäften oder genossen einfach das Flair der Stadt.

Am Ende wartete das Highlight des Tages auf uns – die berühmte Treppe von Lüttich. Die „Montagne de Bueren“ mit ihren 374 Stufen stellte für viele von uns eine echte Herausforderung dar. Schritt für Schritt kämpften wir uns nach oben, wurden aber am Ende mit einem tollen Ausblick über die Stadt belohnt.

Schließlich waren wir uns alle einig: Dieser Ausflug war nicht nur abwechslungsreich, sondern auch eine tolle Möglichkeit, unsere Französischkenntnisse im echten Leben anzuwenden. Müde, aber zufrieden traten wir die Rückfahrt an – mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck.

Elektrotechnikberufe im E-Truck erleben

In der Zeit vom 16. bis 19. März machte der E-Truck in Eisern bei der Firma Kleinknecht halt. Vollgepackt mit Elektrotechnik auf zwei Ebenen, konnten sich alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 über Berufe im Bereich Elektrotechnik informieren. Im Fokus der praxisorientierten Erlebnisstationen standen die Schlüsseltechnologien „Virtual Reality“, „Regel- und Steuerungstechnik“, „Computerunterstützte Konstruktion und Fertigung (CNC-Technik)“ und „Pneumatik“.

Weitere Informationen zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt es über den folgenden Link.

Ein Ausflug ins Tierheim – und warum sprechende Papageien einsam sind

Vor den Osterferien unternahm die Klasse 5c einen spannenden Ausflug ins Tierheim Siegen.

Vor Ort wurden die aufgeregten Schüler:innen von Frau Hellmann empfangen, die die Gruppe durch die Gehege führte und ihnen ausführliche Informationen zu den Tieren sowie spannende Anekdoten aus dem Tierheimalltag erzählte.

Besonders in Erinnerung blieb den Kindern die Geschichte einer Gruppe Mudersbacher Tauben, die so heimatverbunden waren, dass sie trotz mehrerer Umsiedlungsversuche immer wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückflogen, anstatt im Taubenschlag des Tierheims zu bleiben.

Und wusstet ihr, dass vor allem einsame Papageien die menschliche Sprache erlernen? Wenn sie keine Artgenossen um sich haben, beginnen sie, menschliche Laute zu imitieren, um auf diese Weise sozialen Kontakt zu ersetzen.

Neben Hunden und Katzen gab es eine bunte Vielfalt an Tieren zu bestaunen, darunter Kaninchen, Wellensittiche, Frösche, Meerschweinchen, Ziegen und viele mehr.

Die Schüler:innen zeigten großes Interesse, stellten zahlreiche Fragen und waren mit viel Neugier bei der Sache.

Als Dank für die spannende Führung überreichte die Klasse dem Tierheim am Ende des Tages Geld- und Futterspenden sowie ein Hundekörbchen.

Es war ein rundum gelungener und lehrreicher Ausflug, der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein Besuch im heimischen Tierheim lohnt sich immer!

Q2 auf geographischen Spuren in der Domstadt

Bereits am 27.01.2026 machten sich die drei Erdkundekurse der Jahrgangsstufe Q2 auf den Weg nach Köln, um die bekannte Domstadt einmal aus geographischer Perspektive zu betrachten.

Mit dem Zug am Dom angekommen, sollte der erste Halt zunächst unter die Domplatte führen, um die Spuren der alten römischen Stadtmauer zu erkunden. Leider wird das Parkhaus aktuell umgebaut, so dass dieser Punkt entfallen musste. Also ging es weiter mit dem alten römischen Stadttor vor dem Dom und der Geschichte des Kirchenbaus. Nach dem man sich im Dom bei den doch eher frostigen Temperaturen kurz umgeschaut und aufgewärmt hatte, ging es weiter an den Rhein. Ausgestattet mit einem Podcast machte man sich in Kleingruppen auf den Weg durch die Altstadt bis hin zur   Shoppingmeile, wo man selbst im Untergeschoss des C&A auf Spuren der Stadtgeschichte stößt. Nach der Mittagspause ging es dann in den Rheinauhafen, wo man sich der aktuelleren Stadtplanung Kölns widmete und auf die Jagd nach Schnappschüssen für einen fiktiven Instagramaccount machte.
Um 15Uhr ging es dann für alle zurück nach Siegen, mit sicherlich neuen Blickwinkeln auf die Domstadt.